Taradsha Ichbinhier

Auf die Frage, woher sie komme, antwortet die kleine Taradsha immer nur: "Ich bin hier."
Sie ist etwa sieben Jahre alt und allein auf dem Weg nach Deutschland. Ein "Rudel" ist es, was sie sucht - nicht eine Familie. 
Unter dramatischen Umständen stößt sie auf den arbeitslosen Geigenbauer und Straßenmusiker Alex. Es folgen weitere Menschen, die außer Musikbegeisterung eigentlich kaum Gemeinsamkeiten haben. Trotzdem entsteht um das starke Mädchen herum ein kleines Straßenorchester, das in Frankreich sein Glück versucht. 
Ein ehrgeiziger Geistlicher erkennt Potential in den Musikern, vor allem aber in Taradsha und bezieht sie in seine großen Pläne ein. Er lädt sie auf ein abgelegenes Landschloss ein. 

Allerdings haben weder die Unterweisungen des Abbés noch eine Marienerscheinung ganz die gewünschte Wirkung. Eine Kraftprobe lässt nicht auf sich warten.

 

Wer eine naheliegende, klar einzuordnende Story sucht, sollte diesen Roman besser meiden. Wer hingegen offen ist für überraschende Wendungen und unberechenbaren Humor, wird nicht enttäuscht werden. Ein gewitztes Mädchen, fein gezeichnete, originelle Persönlichkeiten und eine spannende, unwahrscheinliche Handung führen zu einem eindrücklichen Lesevergnügen - und mit ziemlicher Sicherheit zu lauten Lachern. 

Geistreich, haarsträubend, respektlos und - musikalisch...


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